Regattarückblick
Halbmarathon Vlotho - Minden
Zum Abschluß der Saison gewinnen die Drachenpöter
über die
Langdistanz von 21 km. Als Titelverteidiger gestartet konnten wir uns
eindrucksvoll in 1:20:49 Std. mit großem Vorsprung
vor den Jacob Full Pipe Dragons und den KRK Blue Eagles durchsetzen!
Yeah, wir verteidigten unseren Wanderpokal (den unser Captain erst gar
nicht loslassen wollte). Diesmal hatten wir extrem niedriges Wasser auf
der Weser und auch nicht so viel Strömung wie im letzten Jahr,
aber wir haben gekämpft. Gott sei Dank hatten wir zwei Pöter
dabei, die Videos und Fotos gemacht haben und die auch so nett waren,
die Sprechanlage zu holen, die "jemand" vor Aufregung im Auto vergessen
hatte. Auch das Wetter spielte super mit (na gut, es war ein
wenig warm ...). Als der Startschuss ertönte ging es auch
gleich kräftig los und trotzdem dachten wir nach ca. 3 km alle:
“Wenn das so weiter geht, kommen wir nie am Ziel an“. Denn
rücksichtslose Motorboot- und Jet Skis-Fahrer, die an uns vorbei
bretterten, verursachten solch hohe Wellen, dass das Boot voll Wasser
lief. Aber mit etwas Wasser schöpfen und vereinter
Kraft haben wir es geschafft. Vor den letzten 500 m eine
spektakuläre Wende, in der wir fast unseren besten Steuermann
verloren hätten, und dann nochmal richtig kämpfen und
beißen auf dem letzten Kilometer gegen die
Strömung….. es war Adrenalin pur. Mit rund 2 Minuten
Vorsprung haben wir es dann geschafft. Danke nochmal an alle, die uns
unterstützt, zugejubelt, gefilmt und mitgeholfen haben, dass wir
nächstes Jahr noch mehr Druck haben werden, den Pokal zu gewinnen
…. denn beim dritten Sieg dürften wir das gute
Stück behalten :-)
(Jenny)
Zu den Ergebnissen.
Bilder vom Halbmarathon Vloto
Erfolgreiche Fahrt nach Amsterdam
Zusammen mit den Hannodraxx und vielen Gastpaddlern und Freunden haben
wir die niederländischen Meisterschaften in Amsterdam erfolgreich
absolviert. Über alle drei Distanzen (200, 500 und 2.000 m)
konnten wir den 4. Platz erzielen.

Ein tolles Wochenende mit klasse Highlights wie dem Geburtstag unseres Captains,
einer Grachtenfahrt durch Amsterdam (nur das holländische Essen ist
gewöhnungsbedürftig) und nicht zu vergessen unsere Zeiten und Erfolge
auf der tollen Bosbaan Strecke (und das mit den meisten Frauen an
Bord). Wir können ganz klar beim Breitensport mitspielen. Es war
allerdings ein recht anstrengender Samstag…. 3 x die 500 m, anschließend 3 x
die 200 m und zu guter Letzt das 2000 m-Verfolgungsrennen, da gab es für
manche kaum eine Verschnaufpause. Nach dem Barbecue wussten wir, was
wir getan haben und es ging dann auch recht früh wieder zurück zum
Campingplatz und kurz darauf auch ins Bett (Freitag Nacht
:-) waren wir da ausdauernder). Am Sonntag Vormittag ging es dann mit 4 Drachenbooten zur
Sightseeingtour durch Amsterdam und was man da alles Tolles vom Wasser aus sehen kann,
ist schon bemerkenswert.
Fazit: Attention Amsterdam…. die Drachenpöter putteln nächstes Jahr wieder mit
Veel groeten!
(Jenny)
Zu den Ergebnissen.
Bilder aus Amsterdam.
Pfingst-Cup Hannover 2011 - die Pöter auf Erfolgskurs
Unsere Ergebnisse:
Sa 11:32 250 m Vorlauf 01:10.250 Platz 2
Sa 17:32 250 m Viertelfinale 01:09.700 Platz 2
So 12:04 250 m Halbfinale 01:11.080 Platz 3
So 17:38 250 m A-Finale 01:10.470 Platz 3
Mo 09:30 2.000 m 09:57:000 Platz 1
Pfingsten 2011 stand unter dem Motto: Jetzt oder nie. Wenn die
Pöter noch einen Titel holen sollten, dann dieses Jahr. Man hat
gut trainiert und sich bestens vorbereitet. Der Kader war so groß
wie nie, reiste man doch mit 25 Sportlern an. Die Freitagsparty wurde
denn auch so kurz wie noch nie. Samstag morgen dann der Vorlauf. Man
musste Erster oder Zweiter werden, um direkt ins Viertelfinale zu
kommen. Vom Papier her waren in diesem Vorlauf nur die Hannöversch
Dragons ein ernster Gegner. Der Trainer stellte dann auch eher
etwas defensiv auf und so fuhr man den Hannöversch Dragons nur
hinterher, um mit dem sicheren zweiten Platz ins Viertelfinale zu
kommen. Zum Viertelfinale gab es jedoch keine Spielchen mehr. Der
Trainer war gezwungen, die beste Mannschaft aufzustellen, da bereits in
diesem Viertelfinale fünf Mannschaften aus dem letztjährigen
Finale vertreten waren. Auf Bahn zwei startend und die favorisierten
Feuerteufel direkt neben sich, wurde ein einwandfreies Rennen
gefahren. Nur knapp hinter den Feuerteufeln kam man mit einer
fantastischen Zeit (1:09,700) als Zweiter ins Ziel und hatte sich
für das Halbfinale die Bahn zwei gesichert.
Im Halbfinale am Sonntag standen wieder die Hannöversch Dragons
neben den Pötern und wieder hatte man das Nachsehen. Dieses Mal
war der Abstand jedoch etwas geringer und machte Hoffnung auf das
große Finale. Im großen Finale starteten wir von Bahn 6
aus. Der Meister der letzten Jahre (Konica-Minolta) und die mit
All-Sports gespickten Feuerteufel schienen unschlagbar. Auch die
Hannöversch Dragons waren sehr stark an diesem Wochenende. Der
ewige Rivale Biergermeister und das Breitensportteam Jacob Full Pipe
Dragons sowie die Canoe Rats komplettieren das Feld.
In einem spannenden Finale konnten die Konicas wieder nicht geschlagen
werden. Auch die Feuerteufel waren noch 16/100 vor den Pötern,
jedoch konnten wir den Rest der Mannschaften hinter uns lassen
und hatten es somit aufs Podium geschafft. Die AWD-Hall wurde dann
auch mächtig gerockt. Die Drachenbootszene war den Pötern
dankbar, dass auch mal ein echtes Fun-Team auf der Bühne war.
Endlich mal eine Mannschaft, die sich nicht mit Leistungssportlern
aufgefüllt hatte. Unser erstes Ziel war erreicht.
Am Montag dann noch die Königsdisziplin, 2000 Meter Verfolgung.
Nach dem dritten Platz im letzten Jahr, wollte man nun nach vorne
schauen und angreifen. Schon kurz vor dem Start stellte man fest, dass
die Feuerteufel nicht gemeldet haben, da ihre Paddler im
Leistungsbereich bei den All-Sports benötigt werden. Schon
traurig, dass dieses immer noch möglich ist und den Wettbewerb
verzerrt.
Als vorletztes Team gingen die Pöter nun auf die Verfolgung.
Direkt vor ihnen die Biergermeister und hinter sich die Konicas. Nach
souveränem Start und einer geschickt gefahrenen Kurve konnten die
Biergermeister bereits nach 400 Meter fast eingeholt werden. Jedoch
kamen auch die Konicas bereits ein wenig auf. An der Wende-Boje wurde
es dann eng. Die Biergermeister hielten das Steuer mächtig
schräg und vorne die Paddel rein. Sie wollten eine sehr enge Kurve
fahren. Unser Steuermann musste daher einen kleinen Schlenker fahren,
um nicht zu kollidieren und auch die Konicas mussten
ausweichen. Nun galt es auf den letzten 800 Metern den Abstand nach
vorne zu halten und sich von den Konicas abzusetzen, denen die Puste
auszugehen schien. Vorne holten wir trotz des kleinen Schlenkers
Zentimeter um Zentimeter auf die Biergermeister auf. Es sollte sich im
Ziel gelohnt haben. Mit gut 2 Sekunden Vorsprung und einer Zeit unter
10 Minuten sicherten sich die Pöter den Sieg auf der Langstrecke
und schlossen damit die Heimregatta sensationell ab.
Schon kurz nach der Siegerehrung gab Trainer Ahoi die Parole für
nächstes Jahr aus. Jetzt müssen beide Titel her. Als
Belohnung für die gute Platzierung an diesem Wochenende wurden wir
vom Deutschen-Kanu-Verband zur DKV Fun Cup (im Rahmen der
Europameisterschaft) in Duisburg eingeladen. Hier werden sich die
Pöter mit den besten Fun-Teams Deutschlands messen können.
Und wieder mal haben wir es den anderen gezeigt: WE LEATHER YOU UP...
(Helm)
Wesermeilen-Cup 2010 - 2 Sekunden für
die Ewigkeit

Den Abschluss unserer besten Saison der vergangenen Jahre bildete der
Halbmarathon von Vlotho nach Minden, der sich wohl einer der
schönsten Strecken im
Drachenbootbereich rühmen darf. Nach dem sensationellen 2.
Platz im letzten Jahr
war der Erwartungsdruck entsprechend groß – ein
Platz auf dem
Treppchen war erklärtes Ziel.
Samstag Vormittag ging es per PKW, inkl. unseres Bootes, der
„MaschseeMamba“, nach Vlotho. Die Startliste hatte
uns in einem Feld der potenziell starken Gegner eingruppiert, von denen
wir dadurch auf der Strecke einige bestens beobachten
konnten. Als 12. Team werden wir zum Start gerufen, der aus dem
fahrenden Boot
heraus gefahren wird – was bei rund 5-6 km/h
Strömung kaum optimal hinzukriegen ist und uns eher
mittelprächtig gelingt. Der Auftakt zum wohl
härtesten Rennen dieser Saison, mit dem wahrscheinlich engsten
Halbmarathon-Ergebnis aller Zeiten, begann
verheißungsvoll. Mit langem Streckenschlag läuft das
Boot flüssig. Nach einigen Kilometern laufen wir auf das vor
uns fahrende Boot auf. Das Überholen gelingt relativ
problemlos. Hier haben wir gegenüber anderen Teams wohl viel
Zeit gut gemacht.
Mit etlichen Zwischenspurts kommen wir weiteren vor uns fahrenden
Booten näher. Die körperliche Belastung des Teams ist
in dieser Phase enorm, wird aber durch viel Adrenalin und die
unermüdliche Anfeuerung durch Steuermann Olaf erleichtert. Ca. 7-8
km vor dem Ziel laufen wir auf die Jacob Full Pipe Dragons auf. Unseren
Überholversuch kontern sie und halten bis Minden dagegen. Nur
durch einen echten Kraftakt gelingt es uns kurz vor Minden eine
dreiviertel Bootslänge Vorsprung herauszufahren und an
der Fußgängerbrücke zuerst in die Wende zu
steuern. Der kilometerlange Kampf hat sehr viel Kraft gekostet, uns
aber auch sehr motiviert. Nach der Wende müssen die
Teams gegen die starke
Strömung der Weser noch etwa 300 m bis ins Ziel paddeln.
Die Wende gelingt uns tadellos und wir erreichen unter Mobilisierung
der letzten Reserven das Ziel.
Nachdem die erste Erschöpfung bekämpft ist, beginnt
die bange Zeit des Wartens. Traditionell werden die die Platzierungen
erst zur Siegerehrung verkündet. Man ahnt nur, dass
es
verdammt eng zugegangen sein muss. Und in der Tat: wir liegen 2
Sekunden vor den KRK Blue Eagles und 12 Sekunden vor dem
Weser-Werre-Mix. Der Jubel ist ohrenbetäubend und will gar
kein Ende nehmen. Eine überragende Teamleistung bringt uns zum
ersten Mal unserer Fun-Sport Historie auf den Spitzen-Platz bei einem
großen Rennen.
Mixed Ergebnis:
1:12:06 - Die Drachenpöter
1:12:08 - KRK Blue Eagles
1:12:20 - Weser-Werre-Mix
1:13:00 - Jacob Full Pipe Dragons
1:14:11 - Die Weserpiraten

(Hase)
Pfingst-Cup Hannover 2010 - Finale und Treppchen

Dieses Jahr lief es für die Drachenpöter richtig rund beim
Pfingst-Cup: auf der 250 Meter Strecke haben wir das Große Finale
und Platz 7 erreicht. Im Finalrennen lagen wir sogar längere Zeit
in Führung, sind dann aber von der Sandbank auf
Bahn 7 ausgebremst worden. Eine neue Maschsee-Bestzeit konnten wir auch
erkämpfen: im
Halbfinale stand eine sensationelle Zeit von 1:08:99 Minuten zu Buche.
Zum ersten Mal haben wir die 2.000 Meter Strecke ohne Schrammen
und
Blessuren überstanden: Nach einem guten Start und einer
verblüffend engen und meisterlichen Wende konnten wir beim
letzten langen Endspurt einige Boote einholen. Belohnt wurden wir
dafür mit einem hervorragenden 3. Platz - zum ersten Mal in
Hannover auf dem Treppchen. Wir möchten
uns bei allen, die uns unterstützt haben, die mit uns
gefeiert, gesungen und getanzt haben, die unsere Spendenbox
gefüllt haben und bei allen, die uns die Daumen
gedrückt haben ganz herzlich bedanken. Insbesondere
möchten wir uns bei unserem Tainer und Steuermann "Harti" mit
einem dreifachen A - HOI !!! bedanken.
(NorP )
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